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Volkskrankheit Diabetes – ein neues Betreuungskonzept mit Telemedizin PDF E-Mail

Volkskrankheit Diabetes – ein neues Betreuungskonzept mit Telemedizin als Informations-und Serviceplattform


H. Korb (1) ,D. Baden (1) ,M. Wähner (1) ,E. Kohnen (1) ,E. Salzsieder (2) ,L. Vogt (2) ,F. A. Gries (3)

1) PHTS Telemedizin,Düsseldorf
2) Institut für Diabetes „Gerhard Katsch “ Karlsburg
3) Prof. em. ,ehem. Ärztlicher Direktor des Diabetesforschungsinstituts an der Universität Düsseldorf


Problemstellung und Stand der Forschung

Diabetes hat sich in den vergangenen Jahrzehnten zu einer Volkskrankheit mit epidemischen Ausmaßen entwickelt. Allein in Deutschland finden sich gegenwärtig zwischen sechs bis acht Millionen Erkrankte –mit weiterhin steigender Tendenz. Die Erkrankung selbst führt zu Einschränkungen im täglichen Leben. Wird sie zu spät erkannt und nicht richtig behandelt,können gravierende Folgeerkrankungen eintreten,die nach einer „Costs of diabetes in Europe “-Studie für Typ II-Diabetes dramatische Ausmaße annehmen:alle 19 Minuten eine Amputati- on,alle 90 Minuten eine Erblindung,alle 60 Minuten eine neue Dialysebehandlung und alle sieben bis acht Minuten ein kardiovaskuläres Ereignis,z. B. Herzinfarkt. Das Risiko,einen Herzinfarkt zu erleiden, ist für Diabetiker vier-bis sechsmal höher als bei Männern und Frauen ohne Diabetes. Auch sind die Überlebenschancen von Diabetikern bei einem Herzinfarkt um ein Vielfaches geringer. Trotz dieser deletären Datenlage gibt es heute in der medizinischen Versorgung von Diabetikern wei- terhin Lücken und Therapiebrüche,viele Diabetes-Patienten sind nicht in fachärztlicher Behandlung oder dissimulieren ihre Erkrankung. Dabei ist gerade bei Diabetes der Umgang des Patienten mit seiner Erkrankung entscheidend für den Krankheitsverlauf. Die zwischen dem Arzt und dem Patienten vereinbarte Therapie muss exakt eingehalten werden,auch wenn dies eine Veränderung der Lebensgewohnheiten bedeutet. Die gesundheitsökonomischen Implikationen der Erkrankung sind enorm. Derzeit werden etwa 29 Prozent der Leistungsausgaben der gesetzlichen Krankenkassen für Diabetiker aufgewendet. Studien haben dabei gezeigt,dass gut eingestellte Diabetes-Patienten bis zu 90 Prozent weniger Betreuungskosten verursachen als Patienten mit einem dauerhaft zu hohen Blutzuckerwert,die häufiger stationär behandelt werden müssen.


Wesentlicher Fortschritt durch den Beitrag

Die Grundlage des Projektes bildet das singuläre diabetologische Telemonitoring-Programm Diabetiva ®,das von PHTS Telemedizin in Zusammenarbeit mit dem Institut für Diabetes „Gerhard Katsch “in Karlsburg entwickelt wurde,eine konsequente Überwachung des diabetischen Patienten bei kardiovaskulärer Risikokonstellation garantiert und eine optimierte therapeutische Führung ermöglicht. Ziel des Betreuungsprogramms ist es,durch den Einsatz einer Decision Support Software mit konsekutiver evidenz-basierter und leitliniengerechter Therapieempfehlung nach 72-Std. -Glukose-Monitoring die Qualität der Diabetes-Einstellung zu verbessern und über eine konsequente telemedizinisch gestützte Übertragung der Blutzuckerwerte den therapeutischen Ansatz im Sinne einer Erhöhung in der Sicherheit der Versorgung zu evaluieren. Spätschäden und Komplikationen sollen auf diese Weise reduziert und durch die Vermeidung unnötiger Krankenhausaufenthalte Kosten eingespart werden...

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Titel:
Volkskrankheit Diabetes – ein neues Betreuungskonzept mit Telemedizin als Informations-und Serviceplattform
Artikel ist erschienen in:
Telemedizinführer Deutschland, Ausgabe 2008
Kontakt/Autor(en):PHTS Telemedizin
Heinrich-Heine-Allee 1
D-40213 Düsseldorf
Tel.:+49 (0)2 11 /2 00 57-0
Fax:+49 (0)2 11 /2 00 57-111
Seitenzahl:
3
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