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Deutschlands unfassendstes Werk zum Thema Telemedizin, E-Health und Telematik im Gesundheitswesen

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Von der archivierten Krankenakte zur EPA PDF E-Mail

Von der archivierten Krankenakte zur EPA – Installationsstand in Deutschland

Carl Dujat, Andreas Károlyi



1 Zusammenfassung

Elektronische Patientenakten (EPAen )sollen dazu beitragen, medizinische Informationen zu einem Patienten zu sammeln, zu archivieren und für die weitere Behandlung der Patientinnen und Patienten – auch in intersektoral ausgerichteten Behandlerstrukturen – erfügbar zu machen. Die Möglichkeit der Implementierung von uni-und intersektoral nutzbaren Akten geht eng einher mit der Verfügbarkeit einer über alle Sektoren des deutschen Gesundheitssystems gültigen Telematikinfrastruktur und sicheren Zugangsmöglichkeiten zu den EPA-Inhalten für die berechtigten Personen. Dazu muss zukünftig die finale Version einer Patientenakte oder auch einzelner Dokumente in einer unveränderbaren Form archiviert werden, um auch in Zukunft Form und Inhalt der Dokumentation revisionssicher nachweisen zu können. Eine solche revisionssichere Speicherung ist nur mit entsprechenden technischen und organisatorischen Lösungen möglich. Der Vortrag gibt einen Überblick zum Stand der Lösungsimplementierungen im deutschen Gesundheitswesen, fokussiert auf den Krankenhausbereich.


2 Einleitung und Problematik

Im deutschen Gesundheitswesen werden durch sich ständig wandelnde politische Rahmenbedingungen und die rasante technologische Weiterentwicklung hohe Anforderungen an die Arbeit aller am Behandlungsprozess Beteiligten gestellt. In allen Bereichen der ambulanten und stationären Patientenversorgung sind Arbeitsprozesse gefordert, die hochgradig optimiert sein müssen und damit ohne geeignete EDV-Unterstützung nicht mehr zu bewältigen sind.

Dies gilt auch für alle Prozesse zur Dokumentenerstellung, -archivierung und Informationsbereitstellung im Rahmen der Patientenbehandlung, sowohl inner-halb von Krankenhäusern und Arztpraxen als auch zunehmend intersektoral im Bereich der Integrierten Versorgung. Die Dokumentenerstellung wird heute überwiegend elektronisch durchgeführt, aber nicht vollständig integriert im jeweiligen Dokumentationssystem. Damit ist das gesamte Dokumentenmanagement meist abgekoppelt und isoliert von der medizinischen Dokumentation selbst. Die Archivierung der Unterlagen erfolgt vielfach noch konventionell, Raummangel, hohe Sach-und Personalkosten sowie eine mangelhafte Organisation sind die Folgen. Zudem werden Dokumente oft mehrfach, sowohl in den Dokumentationssystemen digital gesichert, als auch zusätzlich konventionell archiviert. Dies erschwert die jederzeitige Verfügbarkeit von Informationen und Dokumenten bei jedem Behandlungsschritt.

Eine sorgfältige Dokumentation und eine ordnungsgemäße Archivierung sind in jedem Krankenhaus für die Bereitstellung von Informationen zur Patientenbehandlung, zur Erfüllung gesetzlicher Auflagen, zur Abrechnung und Kostenanalyse, für statistische Auswertungen, zur Qualitätssicherung und für die medizinische Forschung unerlässlich. Die klinische Archivierung ist durch immense Daten-und Dokumentenmengen sowie eine hohe Heterogenität des Archivguts gekennzeichnet. Dadurch bedingt und durch zusätzliche Organisationsmängel sind in der Regel Unzulänglichkeiten bei der konventionellen Archivierung zu beobachten. Diese Situation wird den heutigen Ansprüchen der modernen Medizin und Informationsverarbeitung immer weniger gerecht. Rechnerunterstützte Lösungswege als neue erfolgversprechende Ansätze sind daher dringend erforderlich. Die zu archivierenden Unterlagen setzten sich aus patientenbezogenen Unterlagen wie Arztbriefen, Befunden, Bildern, Signalen, Filmen etc. einschließlich Abrechnungsunterlagen, betriebsgebundenen patientenunabhängigen Unterlagen aus Verwaltungsvorgängen, technischen Unterlagen, Bürodokumenten und Forschungsunterlagen zusammen...

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Titel:
 Von der archivierten Krankenakte zur EPA
– Installationsstand in Deutschland
Artikel ist erschienen in:
Telemedizinführer Deutschland, Ausgabe 2008
Kontakt/Autor(en):Dr.Carl Dujat, Andreas Károlyi
promedtheus Informationssysteme
für die Medizin AG
Scheidt 1
D-41812 Erkelenz
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Seitenzahl:
3,5
Sonstiges:

2 Abb.

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