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Deutschlands unfassendstes Werk zum Thema Telemedizin, E-Health und Telematik im Gesundheitswesen

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Eine gemeinsame Sprache in der Medizin? Datenstandardisierung PDF E-Mail

Eine gemeinsame Sprache in der Medizin? Datenstandardisierung in medizinischer Versorgung und Forschung.

Johannes Drepper,Sebastian Claudius Semler


Einleitung

Die Erörterung der Standardisierung medizinischer Daten wird zumeist als spröde und wenig spannend wahrgenommen.Um sich in solch komplexen Themenfeldern gedanklich möglichst effizient und ermüdungsfrei bewegen zu können, haben schon die griechischen Philosophen der Antike hilfreiche, analytische Tricks ersonnen. Ein prominentes Beispiel geht zurück auf Aristoteles,der zum Verständnis eines Wissensgebietes empfahl, vier Verursachungsprinzipien zu unterscheiden [1 ]. So steht z.B. ein Haus zunächst weil es aus Steinen und Holz gebaut ist und dies offensichtlich geeignete Materialien sind. Ohne das tatkräftige Wirken der Bauarbeiter, wären diese Steine und das Holz nie zufällig zu einer Hausform zusammengekommen. Auch das planlose Herumtragen von Steinen alleine bewirkt noch keine sinnvolle Hausentstehung: Es fehlt noch die Vorgabe einer Form durch den Plan eines Architekten. Und zuguterletzt sollte jedes Haus einen bestimmten Zweck erfüllen. Zusammengefasst sind also nach Aristoteles die folgenden vier Verursachungsprinzipien voneinander zu unterscheiden:

  • Materielle Ursache (causa materialis)
  • Wirkursache (cause efficiens)
  •  Formursache (causa formalis)
  •  Zweckursache (causa finalis)


Nun lässt sich die Erörterung eines vergleichsweise abstrakten Themas wie der Standardisierung medizinischer Daten,  zumal wenn noch der gedankliche Spagat zwischen Forschung und Versorgung gelingen soll, nicht direkt mit einem handfesten Projekt wie einem Hausbau vergleichen.Die analytische Methodik der Unterscheidung vier verschiedener Beschreibungsebenen, die für das Verständnis eines komplexen Verursachungs- und Bedingungsgefüges zu berücksichtigen sind, könnte gleichwohl auch hier helfen, neben ausgetretenen gedanklichen Sackgassen neue argumentative Schneisen zu schlagen. Erst wenn man verstanden hat, warum verschiedene Leute aus unterschiedlichen medizinischen Daten ganz spezielle Häuser nach ganz eigenen Bauplänen bauen,kann man auch sinnvoll überlegen, welche Hausform sich für forschungs- und versorgungsübergreifende Zwecke eignen würde und wie man hierfür die nötigen Bauarbeiter zusammenbekommt...

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Titel:
Eine gemeinsame Sprache in der Medizin? Datenstandardisierung in medizinischer Versorgung und Forschung.
Artikel ist erschienen in:
Telemedizinführer Deutschland, Ausgabe 2008
Kontakt/Autor(en):Johannes Drepper
Sebastian Claudius Semler
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