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Deutschlands unfassendstes Werk zum Thema Telemedizin, E-Health und Telematik im Gesundheitswesen

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e-Learning in der Gesundheitsförderung – Strategien, Konzeptionen, Perspektiven PDF E-Mail


Florian Caspari, Andrea Jahnen


Zusammenfassung

Onlinebasierte Selbstlernprogramme bieten die Möglichkeit, Interventionen für breite Bevölkerungsschichten zu entwickeln, die gezielt an den Problembereichen einzelner Personen ansetzen. Dieser Beitrag gibt einen Einblick über derzeit bei Krankenkassen im Internet verfügbare Angebote und stellt Herausforderungen in der Qualitätssicherung dar.


Einführung

Gesundheit basiert entscheidend auf der aktiven Mitwirkung jedes Einzelnen. Häufig sind Veränderungen in der Lebensweise gefordert, wie eine Umstellung der Ernährung oder der Verzicht auf das Rauchen (Robert Koch Institut, 2006). Aber auch Therapien können nicht die gewünschte Wirkung erzielen, wenn Medikamente vom Patienten nicht ordnungsgemäß oder gar nicht eingenommen werden (vgl. Schmidt-Kaehler, 2005, 10). Jede Person ist somit „Koproduzent von Gesundheit “(Donabedian, 1992). Vor diesem Hintergrund muss die Bedeutung von Gesundheitsbildung betrachtet werden. Denn eine am Verhalten orientierte Gesundheitsförderung ist ohne Informations- und Beratungsangebote nicht möglich -jedoch kann eine Veränderung individueller Verhaltensweisen nicht ausschließlich durch solche erreicht werden. Bei Gesundheitsbildung kann es daher nicht ausschließlich darum gehen, durch Information und Aufklärung von Experten vorgegebene rationale Gesundheitsziele zu vermitteln, sondern vielmehr darum, unter Berücksichtigung der individuellen Lebenssituation, den Motiven und Möglichkeiten eines Individuums passende Wege zur Gesundheit aufzuzeigen. Gesundheitsbildung geht über eine reine Information und Aufklärung hinaus und vermittelt neben Kenntnissen auch Kompetenzen und Fertigkeiten. In der Gesundheitsförderung spricht man von „Empowerment “.

Mit zunehmender Einbeziehung des Einzelnen in handlungsrelevante Entscheidungen wird der individuelle Beratungs-und Informationsbedarf wachsen (vgl. Schmidt-Kaehler, 2005, 17). Dem hohen individuellen Informationsbedarf stehen bei Reichweiten starken Interventionen meist relativ allgemein gehaltene Informationsangebote gegenüber. Es kann daher von einer Kluft zwischen individuellem Bedarf und auf die persönliche Situation abgestimmten Angeboten der Gesundheitsbildung gesprochen werden. Die Entwicklung der Informationstechnologie hat es möglich gemacht, dass interaktive Systeme im Internet flexibel auf persönliche Interessen und das Vorwissen der Nutzer reagieren und sich an die Situation des Einzelnen anpassen – bei gleichzeitig sinnvoller Reichweite. So kann dem steigenden Bedarf an persönlichem Beratungs- und Informationsbedarf begegnet werden.

Darüber hinaus bietet das Internet dem Nutzer die Chance, sich konkreter, anschaulicher und aktueller über Fragen zur Gesundheit zu informieren, als dies mit den klassischen Medien möglich wäre. Dies haben auch Krankenkassen und Berufsgenossenschaften erkannt und in den letzten fünf Jahren eine ganze Reihe von Interventionen entwickelt, die sie im Rahmen ihrer umfassenden strategischen Angeboten zur Gesundheitsförderung online anbieten. Diese reichen von zielgruppenspezifischen Informationsportalen bis hin zu interaktiven Selbstlernprogrammen. Genauso wie andere Gesundheitsförderer stehen Krankenkassen und Berufsgenossenschaften vor der Aufgabe, die mit dem Internet einhergehenden Chancen und Potentiale zu identifizieren und dieses in eine umfassende Strategie zur Gesundheitsförderung zu integrieren...

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Titel:
E-Learning in der Gesundheitsförderung – Strategien, Konzeptionen, Perspektiven
Artikel ist erschienen in:
Telemedizinführer Deutschland, Ausgabe 2008
Kontakt/Autor(en):Florian Caspari
Andrea Jahnen
xx-well.com AG
Chausseestr.8
Aufgang E
10115 Berlin
Tel.:+49 (0)30 /288 800 600
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