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Deutschlands unfassendstes Werk zum Thema Telemedizin, E-Health und Telematik im Gesundheitswesen

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europäischer eHealth-Markt – Hindernisse ohne Ausweg? PDF E-Mail

Auf dem Weg zu einem prosperierenden europäischen eHealth-Markt –Hindernisse ohne Ausweg?

M.Reiher, F. Oemig, M.F. Dahlweid

Globale Tendenzen in den Gesundheitswesen der Industrieländer Europas und der Welt (z.B. alternde Bevölkerung, chronische Krankheiten)führen zu einem Umden- ken und einer Umorientierung in der Bereitstellung von Gesundheitsgütern. Mit dem Ziel der Verbesserung von Qualität, Effizienz und Effektivität unter zunehmend knappen Ressourcen, werden moderne Informations-und Kommunikationstechniken (ICT)und eHealth als ein möglicher Lösungsansatz verstanden. EHealth, verstanden als „ICT-Application for the large“ , adressiert hierbei die vollständige Bandbreite von Telemedizin über Patienten-Informationssystemen bis hin zur Unterstützung von Di- sease Management Programmen. Trotz dieser vielfältigen Einsatzmöglichkeiten und oft beschriebener Einsparungs-und Marktpotentiale sieht sich dieser Markt aktuell vergleichsweise geringen Wachstumsquoten gegenüber. Ferner ist zu beobachten, dass ein Großteil der eHealth Projekte nach Auslaufen der Förderung eingestellt wird. Was mögen mögliche Ursachen für diese Entwicklungen sein? Neben einer Analyse des europäischen eHealth-Marktes führen wir in diesem Artikel einige Hürden und Hindernisse an, die einem Prosperieren des Marktes aus Sicht der Industrie entgegenstehen. Für diese Untersuchung haben wir –ohne Anspruch auf Vollständigkeit –folgende Faktoren einbezogen: Standardisierung der unterschiedlichen eHealth Projekte, nachhaltige Business Modelle, das Fehlen von länderübergreifenden gesetzlichen Regelungen sowie das Evaluationsverhalten von eHealth Projekten.

Einleitung

Das Präfix „e“ vor Gesundheit erfreut sich immer zunehmender Verbreitung: Industriezweige strukturieren eigene Organisationseinheiten, richten ihre Portfolios aus. Seitens der Politik wird diesem Trend sowohl national als auch supranational mit der Etablierung von Gremien und Initiativen begegnet. Auf Ebene der Hochschulen werden wissenschaftliche Lehrstühle und Institute mit diesem Tätigkeitsschwerpunkt formiert. Doch welche Entwicklungen haben zu diesem Hype geführt? Ende der neunziger Jahre kam die Wortschöpfung als nicht einheitlich spezifizierte Übertragung des Begriffs eBusiness auf die Gesundheitsindustrie zu. Ganz basal stünde somit das Präfix „e“ für „electronic“. Im Jahr 2001 inkludierte Eysenbach die Dimensionen „efficiency“, „enhancing quality“, „evidence based“, „empowerment“, „encouragement“, „education, „enabling“, „extending“, „ethics“, „equity“ und erweiterte damit das Spek- Das Präfix „e“ vor Gesundheit erfreut sich immer zunehmender Verbreitung: Industriezweige strukturieren eigene Organisationseinheiten, richten ihre Port- folios aus. Seitens der Politik wird diesem Trend sowohl national als auch suprana- tional mit der Etablierung von Gremien und Initiativen begegnet. Auf Ebene der Hochschulen werden wissenschaftliche Lehrstühle und Institute mit diesem Tätigkeitsschwerpunkt formiert. Doch welche Entwicklungen haben zu diesem Hype geführt?Ende der neunziger Jahre kam die Wortschöpfung als nicht einheitlich spezifizierte Übertragung des Begriffs eBusiness auf die

 

 

 

Gesundheitsindustrie zu. Ganz basal stünde somit das Präfix „e“ für „electronic“. Im Jahr 2001 inkludierte Eysenbach die Dimensionen „efficiency“, „enhancing quality“, „evidence based“, „empowerment“, „encouragement“, „education, „enabling“, „extending“, „ethics“, „equity“und erweiterte damit das Spektrum von eHealth enorm. [1] Heute existiert noch immer keine allgemein anerkannte Definition. Übereinstimmung besteht jedoch in dem Verständnis der Verknüpfung von Gesundheit und Technologie bzw. Internet sowie der fortschreitenden digitalen Vernetzung der Akteure im Gesundheitswesen oder der Realisierung von neu gewonnen Informations-und Kommunikationsmöglichkei- ten für individuelle Gesundheitsfragen. [2] Zunehmend fokussiert werden darüber hinaus die Prozessabläufe und Outcomes im Gesundheitswesen. [3] Häufig wird mit dem Begriff eHealth auch „Business“ oder „Commerce“ verbunden. [2] Zwar verbreiten sich moderne Informations- und Kommunikationstechnologien explosionsartig im Gesundheitswesen, die Verbreitung von eHealth Anwendungen wird jedoch durch vielerlei Hürden und Hindernisse ausgebremst. [4-6] Um dies anhand einiger Beispiele zu untermalen, soll jedoch zunächst auf ausgewählte Besonderheiten des eHealth Marktes eingegangen werden. ...

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Titel:
Auf dem Weg zu einem prosperierenden europäischen eHealth-Markt –Hindernisse ohne Ausweg?
Artikel ist erschienen in:
Telemedizinführer Deutschland, Ausgabe 2008
Kontakt/Autor(en):M.Reiher, F. Oemig, M.F. Dahlweid
 
Seitenzahl:
 4,5
Sonstiges:

2 Abb.

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