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Deutschlands unfassendstes Werk zum Thema Telemedizin, E-Health und Telematik im Gesundheitswesen

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Grundsätzliche Überlegungen zum Anforderungsprofil und zu Qualitätsstandards eines Telemedizinischen PDF E-Mail

Grundsätzliche Überlegungen zum Anforderungsprofil und zu Qualitätsstandards eines Telemedizinischen Zentrums

H.Korb, D.Baden, M.Klingelberg, M.Wähner
Telemedizinisches Zentrum der Personal HealthCare Telemedicine Services GmbH (PHTS), Düsseldorf


Zusammenfassung

Neueste technische Entwicklungen und entsprechende logistische Voraussetzungen bieten heute eine realistische Basis, Telemedizin als zentrales Service- und Informationstool zu implementieren und als Instrument zur Steuerung von Informations-und Datenfluss zwischen Patient, Krankenhaus und niedergelassenem Arzt zu nutzen. Zentraler Bestandteil des Systems ist dabei die lückenlose Online-Erfassung unterschiedlicher und für die spezifische Grunderkrankung relevanter physiologischer Messparameter, um damit einen wesentlichen Teil der oft sehr aufwendigen ärztlichen Grundversorgung in der Betreuung chronisch Kranker über Home-Care-Geräte abzudecken.

Besondere Ansätze ergeben sich speziell bei ökonomisch bedeutsamen Erkrankungen wie Herzinsuffizienz, Hypertonie, Diabetes, Asthma und chronisch obstruktiven Lungenerkrankungen, die eine neue Betreuungssystematik dringend erforderlich machen. Gleichzeitig werden auch innovative Schritte und Lösungsansätze im Sinne von integrierten Versorgungsmodellen notwendig, sodass Strukturveränderungen vorgenommen werden müssen. Gegenwärtig sind die Strukturen sektoral voneinander abgeschottet. Erst mit einer entsprechenden telemedizinischen Plattform ist eine sektorübergreifende Versorgung der Patienten im Sinne einer durchgehenden Versorgungslinie von der ambulanten über die stationäre bis hin zur rehabilitativen Versorgung, auch im häuslichen Pflegebereich, zu gewährleisten.

Unabdingbare Voraussetzung für das System ist ein zentrales Telemedizinisches Zentrum. Für die längerfristige und durchgreifende Legitimation einer derartigen medizinischen Einrichtung muss ein kompetentes Disease Management zur Betreuung chronischer Patienten den Hintergrund bilden, dessen wesentliche Attribute sich mit den Begriffen schnell/automatisiert, evidenzbasiert, leitlinienorientiert, qualitätsgesichert, reproduzierbar, anpassungsfähig und individualisierbar charakterisieren lassen.

Voraussetzung für einen optimalen und effizienten Betrieb sind Design und Funktionalität der verwendeten Software-Komponenten im Kontext mit einer entsprechend konfigurierten Hardware. Für die Hardwareumgebung ist dabei nicht nur die Qualität der Geräte zur Messung/Erfassung und Übertragung von definierten physiologischen Vitalparametern, z.B. Blutdruck, Sauerstoffsättigung, Gewicht essentiell, sondern auch die einfache Handhabung durch die Patienten, die ohne jede technischen Vorkenntnisse möglich sein muss. Die Software-Komponenten des Systems lassen sich schwerpunktmäßig in die Module Dateneingang und elektronische Patientenakte, Patientenmonitoring, Reportfunktion, Qualitätssicherung und Schulungskomponenten untergliedern, die im Sinne eines „Gold Standards “ einzufordern sind.

Darüber hinaus ist zu fordern, dass den besonderen Entwicklungen telematischer Strukturen im Gesundheitswesen in ebenso besonderer Weise Rechnung getragen wird und rechtzeitig Adaptationen vorgenommen werden, die die Implementierung z.B. von elektronischem Gesundheitspass, Patientenakte und Rezept in das Telemonitoring-System ermöglichen.


Einleitung und Zielsetzung

Kardiologische Telemonitoring-Programme müssen einerseits eine konsequente Überwachung des Patienten mit akuter Gefährdung durch ischämische Ereignisse oder Rhythmusstörungen garantieren, andererseits aber auch eine kontinuierliche Therapieführung und - steuerung bei chronischen Patienten mit Herzinsuffizienz ermöglichen.

Kernstück der Konzeption bildet dabei ein zentrales Telemedizinisches Zentrum, das unter fachärztlicher Leitung steht und mit entsprechend qualifizierten und geschulten Fachschwestern und -pflegern personell so ausgestattet ist, dass ein ganzjähriger 24-Std.-Service garantiert werden kann.Nur so können im Notfall, d.h. bei kardiopulmonalen Symptomen und ernsthaften Beschwerden, auf der Basis optimierter interkollegialer Kommunikation (Notarzt, kardiologische Einheit, Hausarzt) entsprechende therapeutische Maßnahmen im Sinne einer Eskalationsprozedur eingeleitet werden (vgl. dazu Abbildung 1).

In dieser Konzeption ist Telemonitoring als integrierter Baustein einer übergeordneten Behandlungsstrategie im Rahmen einer medizinischen Dienstleistungskette zu verstehen, das den Wissenstransfer vereinfacht, die Möglichkeiten der Diagnostik verbessert, Behandlungsstrategien konzentriert und koordiniert, Überversorgung verhindert und den Informationsfluss zwischen Patient, Krankenhaus und niedergelassenem Arzt steuert und optimiert. ...

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Titel:
Grundsätzliche Überlegungen zum Anforderungsprofil und zu Qualitätsstandards eines Telemedizinischen Zentrums
Artikel ist erschienen in:
Telemedizinführer Deutschland, Ausgabe 2007
Kontakt/Autor(en):H.Korb, D.Baden, M.Klingelberg, M.Wähner
Telemedizinisches Zentrum der Personal HealthCare Telemedicine Services GmbH (PHTS), Düsseldorf
Seitenzahl:
5,5
Sonstiges:

3 Abb.

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