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Deutschlands unfassendstes Werk zum Thema Telemedizin, E-Health und Telematik im Gesundheitswesen

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Lebenslanges Lernen im Gesundheitswesen –eLearning PDF E-Mail

Lebenslanges Lernen im Gesundheitswesen –eLearning

Roland Trill, Fachhochschule Flensburg


Hindergründe

Das Gesundheitswesen ändert sich in einer bisher nie da gewesenen Dynamik und Komplexität. Nicht nur, dass neue Vergütungsformen im stationären Bereich Raum greifen, auch verzahnen sich die Sektoren und Versorgungsformen.

Allein durch die Einführung der Diagnosis Related Groups (DRG) hat sich die Situation in den Krankenhäusern dramatisch verändert. Die Verweildauer verkürzt sich, Prozessdenken setzt sich langsam durch, umfassende und zunehmend integrierte EDV-Verfahren sind bereits implementiert oder stehen kurz vor der Implementierung.

  • Die Anforderungen an die Mitarbeiter, insbesondere an das Management im Gesundheitswesen, steigen kontinuierlich.
  • Der Qualifizierungsprozess begleitet den Mitarbeiter über seine gesamte Berufstätigkeit (lebenslanges Lernen).
  • Der ökonomische Druck auf die Leistungserbringer im Gesundheitswesen nimmt zu, so dass immer weniger Raum für zeitaufwendige Qualifizierungsmaßnahmen bleibt.


Versorgungsformen wie integrierte Versorgung und Disease Management Programme sowie die zunehmende Verbreitung der so genannten Medizinischen Versorgungszentren führen zu neuen Managementaufgaben. Der Übergang zwischen den einzelnen Sektoren muss neu organisiert werden. Auch hier sind betriebswirtschaftliche Kenntnisse unbedingt vonnöten, um Freiraum zu schaffen für die die Qualität in der Patientenversorgung erbringenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Gerade das Pflegemanagement hat an diesen Schnittstellen, z.B. als Case-Manager, zentrale Bedeutung. Das Wissen um die pflegerische Qualität muss einhergehen mit betriebswirtschaftlichen Kompetenzen. Zusammenhänge zwischen den einzelnen Versorgungsbereichen werden offensichtlich und müssen bewusst gestaltet werden.

Vor diesem Hintergrund verfolgt der Arbeitgeber hinsichtlich der Personalentwicklung insbesondere folgende Ziele:

  • Effizienter Einsatz von Personal
  • Qualitätssteigerung, um im Wettbewerb zu bestehen
  • Ausweitung der IT-Architektur auf die Optimierung von Prozessen
  • Kostenneutralität oder Kostensenkung
  • Optimierung der Management-Kompetenzen, um in diesem komplexen Entscheidungsfeld erfolgreich sein zu können.


Bedingt durch die beschriebenen unternehmerischen Zielsetzungen muss sich der Arbeitnehmer neu positionieren. Sein Erfolgsfaktor ist seine Qualifikation! Er verfolgt insbesondere folgende Ziele:

  • Erhaltung seiner Arbeitsmarktfähigkeit
  • Qualifizierung neben seiner beruflichen Tätigkeit
  • Qualifizierung für den Einsatz in mehreren Sektoren des Gesundheitswesens
  • Optimierung seiner Kosten-Nutzen- Relation hinsichtlich der Qualifizierungsmaßnahmen.


Die klassischen Methoden der Fort- und Weiterbildung erfüllen diese Ziele nur sehr bedingt!


Trends im Wachstumsmarkt „Gesundheit“

Wir stellen fest, dass im Bereich der Akutkliniken die Zahl der Pflegenden stagniert bzw. sogar sinkt. Dem gegenüber steigt die Nachfrage nach Fachkräften in der ambulanten Pflege und in Pflegeheimen parallel zum demographischen Trend weiter an.

In diesen Situationen ist ein Mangel an berufserfahrenen kompetenten Führungskräften zu konstatieren, wobei sich Kompetenzdefizite insbesondere auf ökonomische Fragestellungen beziehen.

Wir haben es also in diesem Zusammenhang mit Anforderungen an neue Zuschnitte hinsichtlich der Führungsverantwortung zu tun, die sich insbesondere auf mittleren und oberen Managementebenen der Pflege konkretisieren.

Aufgrund der steigenden Anforderungen steigt die Notwendigkeit Qualifizierungsmaßnahmen durchzuführen weiter an. Auf der anderen Seite können länger anhaltende Präsenzveranstaltung (unter anderem auch bedingt durch die Kosten für Reisen und Unterbringung) seitens der Arbeitgeber in zunehmendem Maße nicht mehr übernommen werden. Gerade die qualifikationswilligen Mitarbeiter sind es, die so manchen Betrieb „am Laufen halten“. Somit ergibt sich das Qualifikationsdilemma, das sich in der Zukunft weiter verschärfen wird.


eLearning

Das webbasierte Lernen ist eine der Erfolg versprechendsten Antworten auf die genannten Herausforderungen. Die EU-Kommission definiert „eLearning“ als „Verwendung neuer Multimedia-Technolgien und des Internets zur Verbesserung der Lernqualität durch den Zugriff auf Ressourcen und Dienstleistungen sowie für die Zusammenarbeit und den Austausch über weite Entfernungen hinweg“. eLearning ist Teil der eHealth-Anwendungen, von denen man sich Qualitätssteigerungen und erhöhte Wirtschaftlichkeit verspricht.

Nachdem eine Euphorie bezüglich der Möglichkeiten von eLearning einer realistischen Einschätzung gewichen ist, hat sich der Markt von eLearning-Angeboten in den Jahren bereinigt. eLearning ermöglicht das lebenslange Lernen!

Diese letztgenannte These hat der Autor als Leiter der Projektes „Intersectional Management in Health Care“, das sich an Pflege- und soziale Berufe richtet, bestätigt gefunden.

Die Vorteile – nachgewiesen in vier durchgeführten Pilotkursen – sind überzeugend:

  • Ortsunabhängigkeit
  • Zeitunabhängigkeit
  • Kostenreduktion
  • Stärkung der Eigenverantwortung (SoftSkills)
  • Aktualität ...


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Titel:
Lebenslanges Lernen im Gesundheitswesen –eLearning
Artikel ist erschienen in:
Telemedizinführer Deutschland, Ausgabe 2007
Kontakt/Autor(en):Roland Trill, Fachhochschule Flensburg
Seitenzahl:
4
Sonstiges:

6 Abb.

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