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.. ."Ein großes Problem im Bereich der Gesundheitsversorgung ist und bleibt das Management der Patientendaten. Die elektronische Vernetzung der Daten ist eine der großen Zukunftsherausforderungen der Gesundheitssysteme. 
 

Deutschlands unfassendstes Werk zum Thema Telemedizin, E-Health und Telematik im Gesundheitswesen

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Neue Telemedizinprojekte mit Hipax PDF E-Mail
Teleradiologieprojekt Südbaden

Nach einer mehrmonatigen erfolgreichen Testphase gab Tanja Gönner, die damalige Sozialministerin Baden-Württembergs, am 14. Februar 2005 den offi ziellen Startschuss für das Teleradiologieprojekt Südbaden, bei dem das Bildbearbeitungssystem Hipax eingesetzt wird. In einer Pressekonferenz bezeichnete die Sozialministerin a. D. den Telemedizinverbund von sieben südbadischen Kliniken als „modellhaft für ganz Baden-Württemberg“.

Das Teleradiologieprojekt Südbaden ist ein durch das Land Baden-Württemberg gefördertes Gemeinschaftswerk der Universitätsklinik Freiburg und Krankenhäusern in Breisach, Emmendingen, Lahr, Lörrach, Müllheim, Waldshut-Tiengen.

Ziel des Projekts ist es, Patienten mit Schlaganfall oder Schädelhirntrauma eine schnellstmögliche Diagnostik und Therapie zu ermöglichen und dadurch den Heilungserfolg zu verbessern bzw. Folgeschäden zu minimieren. Die Vernetzung der Hipax-Installationen lokaler Häuser mit der des Teleradiologiezentrums (Neurochirurgische Universitätsklinik Freiburg) erlaubt eine rasche Entscheidung darüber, ob ein Patient notfallmäßig zur Operation oder Maximalversorgung in das Zentrum übernommen werden soll, oder ob eine Behandlung vor Ort vorzuziehen ist. Für den Heilungserfolg können dabei schon Minuten entscheidend sein.

Unter Verwendung von Hipax gelangen CT- und MRT-Serien sowie Ultraschallaufnahmen per Datenleitung sekundenschnell zu den Experten in Freiburg, die über das weitere Vorgehen entscheiden. Auf diese Weise kann Leben gerettet oder vor einer lebenslangen Behinderung bewahrt werden.


Mobile Teleradiologie in Kanada

Ein ganz anderes Teleradiologieprojekt mit Hipax wird derzeit in Alberta, Kanada, realisiert: Ein mobiles Untersuchungs- und Telemedizinsystem bestehend aus drei Lastwagen bestückt mit Kernspinntomografen und einem PACS in der Klinik von Edmonton.

Neben dem MRT enthält jeder Lastwagen einen Hipax-Arbeitsplatz mit CD-Brenner. Die Bilder werden temporär lokal gespeichert und können dem Patienten auf CD ausgegeben werden. Die Bildübertragung an die Klinik in Edmonton erfolgt durch einen Anschluss des mobilen Systems an die Datenleitung lokaler Krankenhäuser. Der Hipax-Server in Edmonton empfängt die Bilddaten. Hier werden die Bilder und Patientendaten verwaltet und online archiviert.

Über Web-Zugriff (Internet) haben autorisierte Ärzte der am Projekt beteiligten Krankenhäuser Zugang zu den Daten. Auf diese Weise ist es auch kleineren Krankenhäusern möglich, sich einen (fast) eigenen Kernspinntomografen zu leisten, ohne dabei jedoch die hohen Anschaffungskosten alleine tragen zu müssen.


Steinhart Medizinsysteme GmbH


Hipax ist ein Produkt der Firma Steinhart Medizinsysteme GmbH, die sich seit 1995 mit der Entwicklung medizinischer Software beschäftigt und dabei eng mit verschiedenen Universitätskliniken zusammenarbeitet.

Steinhart Medizinsysteme GmbH ist Mitglied der AGIT (Arbeitsgemeinschaft Informationstechnologie der Deutschen Röntgengesellschaft). Als Zusammenschluss verschiedener Firmen und Universitäten defi niert und erarbeitet die AGIT Standards für die Hersteller unabhängige Telemedizin.


Eigenschaften des Hipax Telemedizinsystems


  • Hersteller übergreifende Übertragung via Email (DICOM Supplement 54)
  • Standardisierte Verschlüsselung z.B. über OpenGP/PGP
  • Direktübertragung (DICOM-Storage/ Hipax-Protocol) z.B. über ISDN, Modem
  • Externer Zugriff auf die Datenbank des Telemedizinservers
  • Web-Technologie
  • PACS-Anbindung über DICOM
  • Optionale Auswahl befundrelevanter Bilder
  • Wavelet-Kompression
  • Automatische Weiterleitung der empfangenen Daten
  • Befundübertragung
  • Telekonferenzen • Punkt-zu-Punkt-Übertragung


Datensicherheit


Das Sicherheitskonzept unseres Telemedizinsystems besteht aus verschiedenen Teilkomponenten, die individuell aktiviert oder deaktiviert werden können.

  • Login
  • Benutzergruppen
  • Zugriffsrechte
  • Postfächer
  • Rückruf-Mechanismus
  • Verschlüsselung der Daten
  • Zugriffsprotokoll


Referenzen


Als einer der führenden Hersteller von Telemedizinsystemen hat die Steinhart Medizinsysteme GmbH bereits viele Projekte im In- und Ausland realisiert. Ihre Software wird in über 5000 Installationen in 50 Ländern weltweit eingesetzt. Die zufriedenen Ärzte und Klinikmitarbeiter bestätigen dabei die zukunftsorientierte Arbeit des südbadischen Software-Hauses. Eine Referenzliste ist auf Anfrage erhältlich.


Zertifizierung

Die Hipax Telemedizin-Software erfüllt die hohen Ansprüche des Medizinproduktegesetzes. Steinhart Medizinsysteme GmbH ist vom TÜV zertifiziert nach der Richtlinie 93/42/EWG über Medizinprodukte und hat ein Qualitätsmanagement-System eingeführt gemäß den Anforderungen der DIN EN ISO 9001 und ISO 13485.

Dokumentinformationen zum Volltext-Download
 

Titel:
Neue Telemedizinprojekte mit Hipax
Artikel ist erschienen in:
Telemedizinführer Deutschland, Ausgabe 2006
Kontakt/Autor(en):Steinhart Medizinsysteme GmbH
Grubstraße 6-8
D-79279 Vörstetten
Tel. 07666/9007-0
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www.hipax.de
Seitenzahl:
1
Sonstiges: -
Dateityp/ -größe: PDF /  65 kB 
Click&Buy-Preis in Euro: 0,00

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