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...“Telemedizin und e-Health und die damit verbundenen Möglichkeiten telemedizinischer Dienstleistungen sind nicht nur große Chancen für die deutsche Gesundheitsbranche, sondern sollten auch für eine stärkere Positionierung im internationalen Wettbewerb genutzt werden.
 

Deutschlands unfassendstes Werk zum Thema Telemedizin, E-Health und Telematik im Gesundheitswesen

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Projektverbund der Modellregionen im Auftrag der Länder PDF E-Mail

Mathias Redders, Vorsitzender der Bund-Länder-Arbeitsgruppe Telematik im Gesundheitswesen
Siegfried Jedamzik, Vorsitzender Projektverbund



1 Ziele und Selbstverständnis

Der Projektverbund der Modellregionen wurde auf Initiative der Bund-Länder- Arbeitsgruppe Telematik im Gesundheitswesen (BLAG) am 16.12.2004 in Magdeburg gegründet. Die Bund-Länder-Arbeitsgruppe Telematik im Gesundheitswesen hat sich bereits sehr früh mit den Aufgaben einer Telematik-Infrastruktur für das deutsche Gesundheitswesen beschäftigt und kümmert sich neben dem Aufbau der Modellregionen vor allem um die Einführung der elektronischen Heilberufs- und Berufsausweise. Den Vorsitz hat derzeit Nordrhein-Westfalen.

Ziel des Verbundes ist die Abstimmung der geplanten und laufenden Aktivitäten der Länder zum Test einzelner Komponenten und Anwendungsfälle im Rahmen der Einführung einer flächendeckenden, bundesweiten Informations-, Kommunikations- und Sicherheitsinfrastruktur im Umfeld der kommenden Elektronischen Gesundheitskarte (§ 291 a SGB V). Der Projektverbund ergänzt dabei als Zusammenschluss der Projektverantwortlichen die Aktivitäten der BLAG und arbeitet dieser auf der operativen Fachebene zu. Zentrale Dokumente und richtungsweisende Empfehlungen des Projektverbundes werden der Bund-Länder-Arbeitsgruppe Telematik im Gesundheitswesen zur Erörterung, Abstimmung und Entscheidung überlassen.

Die Modellregionen verstehen sich vom Ansatz her als regionale Pilotprojekte mit bundesweiter Wirkung. Somit stehen sie grundsätzlich für den Testbetrieb aller im Rahmen der Einführung der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) vorgesehenen Anwendungen (Pflicht- und freiwillige Anwendungen) zur Verfügung.

Darüber hinaus stehen Modellregionen für Pilot- und Modellprojekte auf dem Gebiet der Telematik in ihren jeweiligen Bundesländern auch langfristig zur Verfügung und tragen damit wesentlich auch zur Akzeptanz von Telematikanwendungen in den Bundesländern bei.

Da sich die geplanten und bereits laufenden Anwendungen in den einzelnen Regionen nicht nur auf die Pflichtfunktionalitäten der eGK beschränken und die Ansätze, sowie die Organisationsform und Möglichkeit der Beteiligten zum Teil unterschiedlich ausgeprägt sind, soll im Rahmen des Verbundes versucht werden, die Angebote der einzelnen Modellregionen einheitlich darzustellen und gemeinschaftlich zu präsentieren.

Die Mitglieder des Projektverbundes (siehe Anhang) verpflichten sich, die Idee des Verbundes mit zu tragen und mit zu verbreiten. Neben dem vorstehend beschriebenen Ansatz, eine Gesamtübersicht des Angebotes aller Modellregionen und der diesbezüglichen Aktivitäten der Länder ohne Modellregion zu präsentieren, geht es insbesondere auch um eine mögliche kooperierende Priorisierung der Vorgehensweise in den Modellen, insbesondere im Hinblick auf anstehende Evaluierungen und notwendige Öffentlichkeits- und Akzeptanzmaßnahmen. Zu diesem Zweck wird eine Website des Projektverbundes unterhalten, die jeweils aktuellste Informationen zugänglich macht. Weitere Ziele sind der Informationsaustausch der Modellregionen untereinander, sowie die gemeinsame Kommunikation in Richtung Interessierter (BMGS, Länder, gematik GmbH etc.) bezüglich der operativen Fragestellungen. Vor diesem Hintergrund steht der Projektverbund selbstverständlich auch weiteren Bundesländern mitgliedschaftlich offen, die keine ausgewiesene Modellregion im vorstehend skizzierten Sinne betreiben.

2 Arbeitsweise

Der Projektverbund tagt in regelmäßigen (monatlichen) Abständen. Der Vorsitz des Verbundes wechselt halbjährlich. Den Vorsitz hat im zweiten Halbjahr 2005 Bayern. Weitere als die vorstehend genannten Teilnehmer werden nach Abstimmung innerhalb des Projektverbundes als Gäste zu den Sitzungen zugelassen. Ständiger Gast sind die Vertreter des BMGS, sowie die Vertreter der gematik GmbH.

3 Übersicht Modellregionen/ Bundesländer

Die nachfolgende Auflistung der Modellregionen entsprechen dem Stand Juli 2005 und erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Detaillierte Informationen zu Trägerschaft, Ansprechpartner oder Projektsteuerung finden Sie auf den einzelnen Webseiten der Modellregionen, die laufend aktualisiert werden.

Folgende Regionen (in alphabetischer Reihenfolge der Bundesländer) haben sich in dem Projektverbund zusammengeschlossen:

  • Arbeitsgemeinschaft zur Einführung der eGesundheitskarte in Baden-Württemberg www.gesundheitskarte-bw.de
  • Baymatik e.V. – Bayerische Modellregion Telematik www.baymatik.de
  • B.I.T. Bremer Initiative Telematik im Gesundheitswesen www.bremer-initiative-telematik.de
  • eHealthProject Wolfsburg www.wolfsburg-ag.de
  • eGesundheit.nrw – Modellregion Bochum Essen www.eGesundheit.nrw.de
  • eGesundheitskarte RLP www.gesundheitskarte-rlp.de
  • SaxMediCard – Modellregion zur Einführung der eGK im Freistaat Sachsen www.saxmedicard.de und www.gesundheitskarte-sachsen.de
  • Gesundheitskarte Schleswig-Holstein www.gesundheitskarte-sh.de


Neben den Vorgenannten bringen sich auch Bundesländer ohne ausgewiesene Modellregionen mit ihren Telematik- und Telemedizinprojekten aktiv in den Verbund ein.

  • Verein Hamburger Gesundheit e.V. und Gesundheitstelematikprojekte der Behörde für Wissenschaft und Gesundheit www.hamburgergesundheit.de
  • Vernetzte Gesundheit in Mecklenburg-Vorpommern www.vernetztegesundheit.de


Eine ausführliche Beschreibung der einzelnen Regionen finden Sie auf der gemeinsamen Webseite der Modellregionen www.telematik-modellregionen.de

4 Gemeinsame Perspektiven

Neben der gemeinsamen Vertretung der originären Interessen der Modellregionen – mit dem Ziel der Durchführung von Tests im Rahmen der Einführung der elektronischen Gesundheitskarte und des Heilberufs / Berufsausweises – soll der Projektverbund darüber hinaus auch längerfristig für die Abstimmung und Koordination unter den einzelnen Regionen genutzt werden.

Diese Abstimmung berührt unter anderem die folgenden Bereiche:

4.1 Akzeptanzförderung/ Öffentlichkeitsarbeit

Die Maßnahmen aus den Bereichen Marketing und Öffentlichkeitsarbeit sollen nach Möglichkeit, sofern über die einzelnen Regionen hinaus relevant und von Interesse, abgestimmt und verzahnt werden, um so eine möglichst effiziente und stringente Kommunikation zu ermöglichen. Der Projektverbund nimmt hier eine enge Abstimmung mit den geplanten Aktivitäten zur Akzeptanzförderung von gematik, BMGS und Initiative D21 in der operativen Ebene vor.

Darüber hinaus behält sich der Projektverbund jedoch vor, eigene gemeinsame Maßnahmen zur Akzeptanzförderung zu entwickeln und umzusetzen sowie künftig auch als Absender gemeinsam erarbeiteter Kommunikationsmaßnahmen aufzutreten. Wesentlicher Dreh- und Angelpunkt der Kommunikation ist eine gemeinsame Website, auf der alle Modellregionen entsprechend präsentiert werden. Darüber hinaus stellen die Modellregionen einen Pool von Materialien für Marketing und Öffentlichkeitsarbeit zusammen, auf den alle dem Verbund angeschlossenen Partner Zugriff haben.

4.2 Evaluation

Es ist geplant, eine Abstimmung der primären Evaluationsziele äquivalent zu den primären Testzielen vorzunehmen und die Ergebnisse, soweit möglich, allen Beteiligten und Interessierten in einheitlicher Form zugänglich zu machen. Diese Maßnahmen werden in enger Abstimmung mit den für die Evaluation der Testvorhaben zuständigen Stellen auf Landes- und Bundesebene durchgeführt.


Kontakt
Mathias Redders

Vorsitzender der
Bund-Länder-Arbeitsgruppe
Telematik im Gesundheitswesen
Ministerium für Gesundheit,
Arbeit und Soziales NRW
Fürstenwall 25
40219 Düsseldorf
Tel.: 02 11/ 8 55-35 61
Fax.: 02 11/ 8 55-32 39
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www.mags.nrw.de

Dr. med. Siegfried Jedamzik
Vorsitzender Projektverbund
Oberer Grasweg 45
85055 Ingolstadt
Tel.: 08 41/ 95 61 61
Fax.: 08 41/ 95 61 65
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www.telematik-modellregionen.de


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