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Deutschlands unfassendstes Werk zum Thema Telemedizin, E-Health und Telematik im Gesundheitswesen

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Elektronische Gesundheitskarte: Vernetzung aller Akteure im Gesundheitwesen am Standort Wolfsburg PDF E-Mail
eHealthProject Wolfsburg

Uwe Bannenberg, Wolfsburg AG – eHealthProject Wolfsburg



Mit dem zum Jahresbeginn 2004 in Kraft getretenen GKV-Modernisierungsgesetz (Gesetz zur Modernisierung der gesetzlichen Krankenversicherung – GMG) wurde unter anderem der rechtliche Weg bereitet, um in Deutschland das Gesundheitswesen durch eine Telematik-Infrastrukur zu unterstützen. Zusammen mit der integrierten Versorgung sind dies die entscheidenden Hebel zur langfristigen Effizienz- und Qualitätssteigerung im deutschen Gesundheitswesen. Als Teil der neuen Telematik-Infrastruktur wird die elektronische Gesundheitskarte der Schlüssel zur einrichtungsübergreifenden Kooperation der Beteiligten im Gesundheitswesen werden, der die über 70 Mio. Versicherten mit rd. 270.000 Ärzten, 77.000 Zahnärzten, mehr als 2000 Krankenhäusern, rd. 22.000 Apotheken und über 300 Krankenkassen verbindet.

Das „eHealthProject Wolfsburg“ hat zum Ziel, im Raum Wolfsburg ein Testvorhaben im Rahmen der Einführung der elektronischen Gesundheitskarte durchzuführen. Auf Basis der Telematik-Rahmenarchitektur und der Lösungsarchitektur erfolgt der Aufbau und die fokussierte Einführung von Telematikanwendungen (eRezept, Notfalldaten) und weiteren freiwilligen Anwendungen (Arzneimitteldokumentation). Bei der Planung der eGesundheitskarte wird die Implementierung der elektronischen Signatur berücksichtigt. Weiterhin werden bereits bestehende Projekte innerhalb der Selbstverwaltung einfließen und koordiniert vernetzt. Das soll in erster Linie dazu führen, Synergieeffekte zu generieren. Dazu dienen mit allen Beteiligten abgestimmte Projektpläne als Arbeitsgrundlage. Aufgrund der bereits existierenden Versorgungsstrukturen in Wolfsburg ist eine Umsetzung der Arzneimitteldokumentation und einer Notfalldatenbank leicht zu realisieren. Das Ziel des Projektes ist daher neben der Evaluierung der organisatorischen und technischen Bedingungen zum Rollout der eGesundheitskarte und der Telematikarchitektur auch die strukturelle und qualitative Verbesserung der Versorgungslandschaft in der Region.

Durch die vorhandene chipkartenbasierte Infrastruktur der Volkswagen AG besteht eine sehr hohe Compliance für Kartenlösungen. Damit geht eine überdurchschnittliche Technikfreundlichkeit der Einwohner der Region Wolfsburg einher. Dieser Umstand wird von den Rahmenbedingungen unterstützt, die innerhalb der Region hauptsächlich durch die Wolfsburg AG im Rahmen der Initiative „Auto Vision“ geschaffen wurden.

Die AutoVision Initiative hat das Ziel, Unternehmen aus den Bereichen Mobilität, Tourismus, IT und Health Care am Standort Wolfsburg anzusiedeln und bei Neugründungen zu unterstützen. Ein weiterer Bestandteil ist das Konzept zum „Mobile-Life-Campus„. Diese „Denkfabrik“ wird die unterschiedlichen durch die AutoVision geschaffenen Bereiche, Themen und Akteure räumlich und personell miteinander verknüpfen. Dieser Aspekt ist verbunden mit dem Konzept von Volkswagen, eine maßgeschneiderte Qualifizierung für Spitzenkräfte und Management anzubieten. Durch diese AutoVision-Initiative entsteht in der Region Wolfsburg ein sich selbst verstärkendes Unternehmensumfeld, das einen besonders interessanten Nährboden für unternehmerische Aktivitäten bietet. Dieses Umfeld schafft daher enorme Möglichkeiten zum Technologietransfer.

Ebenfalls von nicht zu unterschätzender Bedeutung für die Durchführung eines Testvorhabens in Vorbereitung eines bundesweiten Rollout ist die geografische Lage der Region Wolfsburg in der Mitte Deutschlands. Der Großraum Wolfsburg ist hervorragend infrastrukturell ausgebaut. Eine kurze Anbindung an Berlin ist gewährleistet. Weiterhin vereint die Region Wolfsburg sowohl die charakteristischen Eigenschaften einer Großstadt, als auch ländliche Regionen im Umfeld. Somit lassen sich statistische Aussagen für beide Versorgungsregionen treffen.

Auch im Rahmen der Selbstverwaltung kann die Region Wolfsburg auf eine Reihe von Besonderheiten verweisen. Dabei spielt der hohe Marktanteil der Deutschen BKK in der Region eine Rolle. So ist es möglich, bereits durch Einbeziehung einer Krankenkasse statistisch relevante Fallzahlen in der Region zu erreichen. In einer abgestimmten Akzeptanzkampagne können so die Wirkungen akzeptanzbildender Maßnahmen schnell und sicher beurteilt werden. Weitere bundesweit geöffnete Krankenkassen haben bereits ihre Mitarbeit am eHealthProject Wolfsburg angekündigt.

Die niedergelassenen Leistungserbringer in der Region Wolfsburg weisen darüber hinaus einen hohen Organisationsgrad auf. Das Projekt wird vom Klinikum Wolfsburg, vom Ärzteverband Wolfsburg, von den Apothekern der Region, vom Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Frauen, Familie und Gesundheit, der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen, der Ärztekammer Niedersachsen, der Apothekerkammer Niedersachsen, dem Landesapothekerverband Niedersachsen e.V. und der Niedersächsischen Krankenhausgesellschaft e.V. unterstützt. Dabei trifft das eHealthProject Wolfsburg auf eine überdurchschnittliche hohe Akzeptanz der Leistungserbringer in Wolfsburg, wie Dr. med. Binkhoff, Vorsitzender des Ärztevereins Wolfsburg unterstreicht. „Wir ziehen in Wolfsburg an einem Strang. Ziel ist eine optimale Betreuung unserer Patienten, die wir mit der Einführung der elektronischen Gesundheitskarte und einer modernen Telematik-Infrastruktur gesichert sehen.“ Gunter Nabel, Bezirksvorsitzender des Apothekerverbandes und Inhaber der Widukind Apotheke in Wolfsburg stimmt dem uneingeschränkt zu und unterstreicht die Vorteile der Region. „Bestehende Infrastrukturen, wie z.B. die bestehende zentrale Notfallambulanz der Stadt Wolfsburg und das BKK Hausapothekenmodell sind in das Projekt einbezogen. Weiterer Vorteil von Wolfsburg sind die kurzen Entscheidungswege und die konstruktive und offene Zusammenarbeit innerhalb des Projektteams“.

Für die schnelle und kompetente Umsetzung kann das eHealthProject Wolfsburg auf ein Netzwerk von spezialisierten und seit vielen Jahren erfahrenen und bewährten Industriepartnern zurückgreifen, die eine sofortige Umsetzung der Vorgaben der gematik GmbH und des BMGS sicherstellen.


Kontakt
Uwe Bannenberg

Wolfsburg AG – HealthProject
Projektmanager
Major-Hirst-Str. 11
38442 Wolfsburg
Tel.: 05361/ 8 97- 45 53
Fax.: 0 53 61/ 8 97- 45 99
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