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Deutschlands unfassendstes Werk zum Thema Telemedizin, E-Health und Telematik im Gesundheitswesen

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E-Health für eine bessere Gesundheitsversorgung in Deutschland PDF E-Mail
das Aktionsprogramm Informationsgesellschaft Deutschland 2006, die Gesundheitsreform und die Einführung der neuen e-Gesundheitskarte

Gottfried T.W. Dietzel, eHealth Consultant

Die Erwartungen an e-Health sind groß. Ein Nachholbedarf des Gesundheitswesens in der Anwendung von IT-Möglichkeiten ist virulent. Ihm nachzukommen ist Ziel des Aktionsprogramms Informationsgesellschaft Deutschland 2006 und der Gesundheitsreform.

Zwischen 20 und 40 % der Leistungen im Gesundheitswesen entfallen auf Datenerfassung und Kommunikation. Dies deutet auf ein großes Rationalisierungspotenzial hin. Und ein forcierter IT-Einsatz verspricht daher, die auf das Gesundheitswesen durch die demographische Entwicklung und erweiterte Behandlungsmöglichkeiten zukommenden Belastungen wenigstens teilweise qualitativ und quantitativ zu kompensieren.

Hier liegt die zunehmende inhaltliche und strategische Bedeutung von Gesundheitstelematik als Anwendung moderner IuK im Gesundheitswesen und von e-Health als Beschreibung für alle Leistungen, Qualitätsverbesserungen und Rationalisierungseffekte, die durch eine Digitalisierung von Datenerfassungs- und Kommunikationsprozessen sowie Einsatz von Wissensmanagement im Gesundheitswesen erreichbar sind.

Gesundheitstelematik und e-Health sind die Schlüsselbegriffe für den notwendigen Paradigmenwechsel im Gesundheitswesen. Sie stehen für eine wirtschaftlichere, bessere und transparentere Gesundheitsversorgung in Deutschland.

Die Anwendungsmöglichkeiten reichen von

  • der Information bzw. Unterstützung des einzelnen Patienten,
  • der zielgruppenorientierten Gesundheitsvorsorge und Prävention, u. a. für besondere Risikogruppen,
  • Rationalisieren von Verwaltungsarbeiten,
  • über Gewinnen und Nutzen von Daten über bestimmte Erkrankungen,
  • bis hin zu einzelnen Anwendungen wie dem elektronischen Rezept, dem elektronischen Arztbrief und schließlich der elektronischen Patientenakte als zukünftigem Informations- und Wissensanker einer individualisierten Versorgung.


Die Erwartungen an die Gesundheitstelematik sind erheblich: Qualitätsverbesserungen, mehr Wirtschaftlichkeit, verbesserte Möglichkeiten zur Einbeziehung der Patientinnen und Patienten sowie Stärkung der Patientenautonomie.

Diesem Potenzial stehen erhebliche Einführungsprobleme wie z. B. fehlende Standards, eine bisher fehlende Vernetzung von Arztpraxen und Krankenhäusern, Finanzierungs- und Investitionsprobleme, Haftungs- und Datenschutzfragen, Organisationsstrukturen, die es schwer machen, effi ziente Kommunikationsprozesse einzuführen, gegenüber.

Deutschland verfügt zwar über ein technologisch hoch entwickeltes Gesundheitswesen. Es gibt heutzutage fast kein Bild gebendes Verfahren mehr, das nicht durch einen Rechner in seiner Effektivität gesteigert und in seinen Leistungsmöglichkeiten erweitert wird. Auf der anderen Seite gibt es gerade dort, wo es um das wichtige der Gesundheit geht, Doppelarbeiten, Medienbrüche und nichtkompatible Dokumentationen.

Die sektoral aufgebauten Versorgungsstrukturen unseres Gesundheitssystems spiegeln sich auch im IuK-Bereich wieder. Im deutschen Gesundheitswesen ist jede Einrichtung für sich eine Insellösung, teilweise auf dem neuesten Stand der Technik – aber singulär. Die informationstechnische Grenze beginnt regelmäßig dort, wo die eigene Einrichtung auch betriebswirtschaftlich aufhört.

So gibt es z. B. eine fast fl ächendeckende elektronische Labordatenübertragung und praxiserprobte Anwendungen der Teleradiologie, Musterbeispiele für Gesundheitstelematik. Dabei wird das digitalisierte Röntgenbild zu einem Spezialisten übertragen, der seine Diagnose stellt und zurücksendet. Damit kann der Patient ohne Zeitverzögerung und ohne aufwendigen Patiententransport dezentral behandelt werden...

 

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Titel:
E-Health für eine bessere Gesundheitsversorgung in Deutschland
Artikel ist erschienen in:
Telemedizinführer Deutschland, Ausgabe 2005
Kontakt/Autor(en):Dr. Gottfried Dietzel
eHealth Consultant – Coordinator von EHTEL-HCA
Nuss-Str.9
53340 Meckenheim
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