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Deutschlands unfassendstes Werk zum Thema Telemedizin, E-Health und Telematik im Gesundheitswesen

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Ausbau der Telematik-Infrastruktur am Herzzentrum Münster PDF E-Mail


G. Hülsken (1), W. Hoenen (2), D. Böcker (3), M. Frie (4) , N. Roeder (4), G. Breithardt (3), H. H. Scheld (1)

1 Klinik und Poliklinik für Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie, UK Münster
2 ITZ Medicom, Willich
3 Medizinische Klinik C, Kardiologie und Angiologie, UK Münster
4 Stabstelle Medizincontrolling, UK Münster



Seit Januar 2003 baut das Herzzentrum Münster sukzessive die elektronische Bildbefundübermittlung im DICOM- 3-Format mit peripheren Herzkathetermessplätzen und niedergelassenen Kardiologischen Praxen aus. Die in den Jahren 2002/03 etablierte Telematikplattform aus dem Hause ITZ-Medicom wurde um zahlreiche spezielle Anforderungen aus der Kardiologie ausgebaut. Die Medizinische Klinik C – Kardiologie und Angiologie des UK Münster – konnte nun auf diese Plattform, vormals ACOM-WEB (Siemens), wechseln. Das temporäre Befundarchiv wurde auf 1 TByte in SAN-Technologie erweitert. Derweil sind zudem 11 externe Partner permanent über IPSEC-VPNVerbindungen bzw. ISDN-Leitungen mit dem Zentrum online. In der zweiten Ausbaustufe wurden die bestehenden Verbindungen über die reine Bildübermittlung hinaus auch zur Übermittlung von Befunden über HL7 genutzt und eine elektronische Anmeldung realisiert.

Software zum Erstellen von HL7- Nachrichten auf Seiten der Zuweiser

Zunächst erfolgte die Programmierung eines Moduls (CommClient) für die Partner, die ihr eigenes KIS-System nicht auf die Belange des bilateralen Datenaustausches erweitern konnten. Dieses Modul erlaubt das Auslesen der Patientendaten von Herzkatheter-CDs und stellt Felder für alle wichtigen Informationen zur Anmeldung zur Verfügung. Bildbefunde werden schon seit 2003 im DICOM-Format erfolgreich übermittelt. Bei der Eingabe der Diagnosen wird gleich der ICD10 berücksichtigt, damit diese Angaben im Herzzentrum Münster übernommen werden können.

Aus diesen Informationen wird eine Nachricht im HL7-Format erstellt und fortlaufend nummeriert gespeichert. Danach wird diese Nachricht per FTP durch den IPsec-Tunnel zum Herzzentrum Münster transferiert.

Datenübermittlung

Die VPN/IPsec gesicherten Verbindung zum Telematikserver des Herzzentrums Münster wurden nun neben der Möglichkeit einer LAN-LAN-Kopplung, die seit 2003 besteht, nun auch um die Möglichkeit erweitert, einzelne PCs per VPN/IPsec an das Telematiksystem des Herzzentrums Münster über Zertifi kate anzubinden. Bislang konnten nur Partner mit festen IP-Adressen angebunden werden.

Zertifikate ermöglichen es, PCs mit einer dynamischen IP-Adresse (Roadwarrior) oder PCs in Netzen, die über Router mit dynamischen IP-Adressen mit dem Internet verbunden sind, einen Zugang zu gewähren. Erfolgt der Zugang über einen Router, so muss dieser „IPsec- Passthrough“ für die UDP Ports 500 und 4500 unterstützen.

Ermöglicht wird dies durch die Authentifi zierung der Partner über eine eigene Public Key Infrastructure mit X509- Zertifi katen. Diese kann im einfachsten Fall über eine eigene Certifi cation authoririty (CA), die die Zertifi kate erstellt, z. B. durch OPENSSL, aufgebaut werden. Für Windows 2000 oder XP Clients kommen PKCS#12 Zertifi kate zum Einsatz.

Bei einer Kopplung eines Zuweiser- Netzwerkes mit mehreren Computern, welche einen dynamischen Internetzugang haben, werden künftig die Public-Keys der Root CA und des Hosts ausgetauscht. Wir empfahlen den externen Partnern den Einsatz der Linux-Firewall-Distribution IPCop 1.4. Diese ist schnell zu installieren und bietet ein Höchstmaß an Sicherheit bei dennoch simpler Konfi guration. In dieser Distribution ist eine CA integriert.

Für die Anbindung von einzelnen Arbeitsplätzen bei Zuweisern wird auf Seiten des Herzzentrums ein PKCS#12-Zertifi - kat ausgestellt. Dem Herzzentrum Münster muss dazu der volle Name des Clients (z. B. PC012.KH-NORDPOL.COM) und die feste IP im lokalen Netz, genannt werden.

Es wird dann eine *.p12 - Datei erstellt, die mit dem Wurzelzertifi kat (Root-CA) im Windows-Client manuell importiert wird.

Darüber hinaus wird auf dem PC eine kleine IPSEC-Software installiert. Über eine Konfi gurationsdatei werden der Verschlüsselungsalgorithmus und die Verbindungsparameter definiert...

 

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Titel:
Ausbau der Telematik-Infrastruktur am Herzzentrum Münster
Artikel ist erschienen in:
Telemedizinführer Deutschland, Ausgabe 2005
Kontakt/Autor(en):OA Dr. med. Gregor Hülsken
Universitätsklinikum Münster
Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie
Albert-Schweitzer-Str. 33
48129 Münster
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Tel.: 02 51/8 34 52 85
Seitenzahl:
3,5
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