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Deutschlands unfassendstes Werk zum Thema Telemedizin, E-Health und Telematik im Gesundheitswesen

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Mit dem Gesundheitsbrowser schneller relevante Gesundheitsinformationen finden PDF E-Mail


Michael Hägele, Christian Leopold

Im riesigen Meer des Internets sind viele „Informationsperlen“ versteckt. Diese in den Untiefen und Riffen zu lokalisieren und aus dem Sumpf von Marketingmaßnahmen, Werbung, Falsch- und Halbinformation, sowie schlecht aufbereiteten Inhalten herauszuziehen ist beschwerlich und meist mit hohem Zeiteinsatz verbunden. So bringt die Suche über Suchmaschinen wie Google und Yahoo zwar schnell eine Unmenge an Treffern, aber ob relevante Ergebnisse dabei sind, lässt sich nur mit viel Zeitaufwand, Erfahrung und Sachverstand feststellen.

Das Problem des heutigen Internets ist es nicht mehr überhaupt Informationen zu fi nden – davon gibt es inzwischen reichlich: Das Internet schaffte es innerhalb kurzer Zeit das Informationsmonopol von Ärzten zu überwinden und Informationen in fast beliebiger Detailtiefe verfügbar zu machen [13, 14].

Vielmehr besteht das Problem darin, die Besten verfügbaren Informationen zu einem Themengebiet aufzufi nden. Nicht selten befi nden sich diese im sogenannten „Invisible Web“ [10] und sind für „übliche“ Suchmaschinen nicht sichtbar.

Der unerfahrene Surfer tut sich schwer mit der Suche nach Gesundheitsinformationen und deren Qualitätsbeurteilung. Dabei ist gerade die Informationsbeschaffung im Internet die Basis für den politisch gewollten „mündigen“ Bürger als „Koproduzent“ seiner Gesundheit [3, 6].

So ist zu beobachten, dass sich viele Benutzer nach einer mühsamen Suche über eine allgemeine Suchmaschine schon mit dem ersten „besseren“ Treffer zufrieden geben. Thematisch gleiche Treffer zu suchen und somit Anbieter übergreifend die Inhalte zu vergleichen oder mehrere Suchmaschinen für eine bessere Ausbeute zu benutzen, ist nicht üblich und eher die große Ausnahme. Vielen Internetnutzern wird bei der Recherche nach einer Untersuchung der Stiftung Warentest [2] sogar eine eher hektisch-chaotische als strategisch- überlegte Vorgehensweise attestiert. Dies deckt sich mit Erfahrungen von Eysenbach [7] oder Harris Online [8].

Auch Hilfsmittel wie z. B. DISCERN [5] zur Beurteilung von Webseiten sind nur Mittel zweiter Wahl, da sie zeitaufwendig sind und keine inhaltlichen Aussagen treffen können. Dabei ist es gerade der Inhalt der die Nutzer interessiert und bewegt. Erste Wahl sind deshalb von erfahrenen Rechercheuren mit inhaltlicher Kompetenz zusammengetragene Informationen.

Da können derzeit selbst noch so ausgeklügelte automatische Bewertungsstrategien, wie beispielsweise die von Google, Auge und Hirn einer medizinischen Redaktion nicht ersetzen. Ein Kernstück des Gesundheitsbrowsers bildet deshalb eine redaktionell gepfl egte Datenbank.

Denn der Gesundheitsmarkt ist lukrativ und Geschäftemacher, Werbetreibende und Wundermittelverkäufer nutzen das Medium Internet inzwischen oft geschickter als die Anbieter guter gesundheitsbezogener Primärinformationen. So sind gut aufgemachte Gesundheitsseiten mit wenig Inhalt oft sehr viel einfacher zu fi nden als die echten Informationsperlen.

Mittlerweile sind nur noch wenige große Gesundheitsportale im Internet vertreten, die den gesamten Themenumfang der Medizin mit eigenem Content abzudecken. Allerdings berichten Tests über erhebliche Qualitätsschwankungen und stark unterschiedliche Themenabdeckungen [11, 12, 15]. Insofern stellen auch diese keine verlässliche Informationslösung für jedes Themengebiet dar [2].

Laut Stiftung Warentest [2] nutzen rund zwei Drittel der Befragten in der Regel weder Gesundheitsportale noch Linksammlungen, sondern allgemeine gängige Suchmaschinen, um medizinische Informationen zu finden...

 

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Titel:
Mit dem Gesundheitsbrowser schneller relevante Gesundheitsinformationen finden
Artikel ist erschienen in:
Telemedizinführer Deutschland, Ausgabe 2005
Kontakt/Autor(en):Michael Hägele
Christian Leopold 
Seitenzahl:
3,5
Sonstiges

3 Abb.

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