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Deutschlands unfassendstes Werk zum Thema Telemedizin, E-Health und Telematik im Gesundheitswesen

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TELA – Telematik-Projektdatenbank für das deutsche Gesundheitswesen PDF E-Mail

Sylvia Schlutius, Frank Warda


Das Deutsche Institut für Medizinische Dokumentation und Information (DIMDI) bietet seit Herbst 2003 TELA, die Telematik-Projektdatenbank für das deutsche Gesundheitswesen, online und kostenlos unter www.dimdi.de im Bereich eHealth an.

1 Einleitung

In gemeinsamer Zusammenarbeit der Bund-Länder-Arbeitsgruppe (BLAG) Telematik im Gesundheitswesen, des Bundesministerium für Gesundheit und Soziale Sicherung (BMGS) und des DIMDI wurden der Datensatz sowie die Felddefinitionen der Projektdatenbank konzipiert und abgestimmt.

Auf Basis dieser Gemeinschaftsarbeit hat das DIMDI eine Datenbankanwendung entwickelt, die seit Herbst 2003 auf der technischen Plattform des DIMDI (Abb. 1) öffentlich zur Verfügung steht.

Mit TELA wird Institutionen von Bund und Ländern, sonstigen Organisationen und Unternehmen sowie unmittelbar Projektverantwortlichen die Möglichkeit geboten, über ein Online- Erfassungs-System ihre Aktivitäten und Projekte in einer zentralen, bundesweiten Datenbank zu präsentieren.

Damit entsteht eine Informationsund Kommunikationsplattform für das gesamte deutsche Gesundheitswesen, Projektbeteiligte, Forschung und Industrie sowie für die interessierte Öffentlichkeit. Die Datenbank soll in einheitlich strukturiertem Format Transparenz in dem sich schnell entwickelnden eHealth-Bereich schaffen und helfen, Insellösungen und kostspielige Doppelentwicklungen bei weiteren Planungen zu überwinden.

2 Hintergründe

1997 wurden im damaligen Bundesministerium für Gesundheit (BMG) erste Überlegungen zur Notwendigkeit und Gestaltung einer nationalen Telematik- Projektdatenbank angestellt. Eine erstmalige Zusammenstellung von Telematik- Projekten in Deutschland folgte. Seit 1998 wird in der Bund-Länder AG Telematik im Gesundheitswesen über die Implementierung der Projektdatenbank nachgedacht. Hierbei stand die Frage der Datenbankstruktur stets im Vordergrund. Der Spagat zwischen ausführlicher Projektdarstellung und „Visitenkartencharakter“ bestimmte die Diskussion zu dem beabsichtigten Telematik-Atlas.

Die auf der ersten Telematik-Projekt- Sammlung erstellte Datenbankstruktur entsprach aber schon nach kurzer Zeit nicht mehr den Anforderungen der Länder und eine Datenbank auf Basis der damaligen Struktur wurde nicht aufgelegt.

3 Bedeutung und Ziele

Heute hat sich die Situation geändert. Nicht zuletzt die beschlossene Einführung der elektronischen Gesundheitskarte zum 01.01.2006 im Zusammenhang mit einer allgemeinen Telematikinfrastruktur setzt einen leicht zugänglichen Zugriff auf Gesundheitstelematik- und eHealth-Projektdaten voraus.

Gerade die abzusehende Qualitätssteigerung und Kostenersparnis durch telematische Anwendungen im Gesundheitswesen haben im Herbst 2002 die Diskussion um eine Telematik-Projektdatenbank in der BLAG erneut in Gang gesetzt. Im Sommer 2003 erarbeitete eine Unterarbeitsgruppe der BLAG gemeinsam mit dem DIMDI und dem BMGS den neuen, erweiterten Datensatz und die Felddefinitionen der Telematik-Projektdatenbank für das deutsche Gesundheitswesen.

Die Erkenntnis setzte sich durch, dass Telematik-Projekte nun dringend systematisch erfasst werden müssen, auch um später nach „best practice“-Methodik bewerten und entscheiden zu können.

Zudem besteht besonders in Zeiten knapper werdender finanzieller Ressourcen die Dringlichkeit, Förderungen einfacher und effektiver zu koordinieren sowie Förderwürdigkeit früher zu erkennen. Innovative und zukunftsweisende Projekte sind für Standort und Region von besonderer wirtschaftlicher Bedeutung. Dies sind vitale Interessen der Landesregierungen, die aber das Wissen um entsprechende Projekte voraussetzen. So können zusätzlich auch Insellösungen und kostspieligen Doppelentwicklungen bei weiteren Planungen vorgebeugt werden.

Vor allem vor dem Hintergrund der Einführung der neuen elektronischen Gesundheitskarte ist es unumgänglich, viel versprechende Telematik-Projekte mit in die Gestaltung der zukünftigen nationalen Telematikplattform einzubeziehen. So wird nicht nur ein größerer Mehrwert für das gesamte System erreicht, sondern durch die Nutzung der in vielen Projekten gesammelten Erfahrungen kann auch der Aufbau integrativer Strukturen im Gesundheitswesen beschleunigt werden.

Ein weiteres Ziel dieser Datenbank ist es, einen möglichst weit gefächerten Überblick über die deutsche Gesundheitstelematik- und eHealth-Landschaft zu vermitteln. Daher sollen neben Projekten, bei denen Patienten, Leistungserbringer oder elektronische Kommunikationsprozesse im Mittelpunkt stehen, auch solche erfasst werden, die u.a. administrative Prozesse, Organisationsmodelle, Wissensmanagement, eLearning oder ökonomische Aspekte erproben und evaluieren. Ebenso sind Projekte zur Begleitforschung und Akzeptanzbildung im eHealth-Bereich zur Abrundung der Datenlage von Bedeutung.

Um eine Vorabstimmung und Projektkoordinierung zu ermöglichen, ist es zudem notwendig, nicht nur abgeschlossene und laufende Projekte, sondern auch Vorhaben im Planungsstadium in die Datenbank mit aufzunehmen...

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Titel:
TELA – Telematik-Projektdatenbank für das deutsche Gesundheitswesen
Artikel ist erschienen in:
Telemedizinführer Deutschland, Ausgabe 2004
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6 Abb., 1 Tab.

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