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Deutschlands unfassendstes Werk zum Thema Telemedizin, E-Health und Telematik im Gesundheitswesen

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DACS – Zentrale Krankenhausdatenarchivierung und -kommunikation – Ein ASP-Konzept PDF E-Mail
DACS – Zentrale Krankenhausdaten-archivierung und -kommunikation – Ein ASP-Konzept

R. Braunschweig, I. Geis, D. Tolksdorf

Problem
Die Einführung digitaler Aufnahmesysteme in der bildgebenden Diagnostik – genannt seien die Computertomographie und die Kernspintomographie – hat in den 80iger Jahren, die digitale Projektionsradiographie in den 90iger Jahren die Datenlandschaft im Krankenhaus komplett revolutioniert. Moderne Abteilungen für bildgebende Diagnostik und Interventionsradiologie verfügen heute über eine komplette digitale Datenakquisition. Aus diesem Pool speisen sich bis zu 70 % aller Krankenhausdaten. Neben der bildgebenden Diagnostik werden weitere digitale Daten generiert. Erinnert sei z. B. an die digitale Endoskopie, ggf. entsprechende EKG/EEG-Technologien oder auch sonstige digitale administrative Daten. Die Krankenhausfi nanzierung durch Fallpauschalen (DRGs) hat den Mitte der 90iger Jahre begonnenen Leistungsdruck auf die Krankenhäuser nochmals verstärkt. Der Zeitbedarf zur Leistungserbringung wird wesentliches Überlebenskriterium der Krankenhäuser sein. Die optimierte Nutzung von Arbeitszeitressourcen ist hierbei lediglich ein (begrenztes) Instrumentarium. Innovative Ansätze generieren sich hingegen aus digitalen Investitionsmaßnahmen, die die Prozessabläufe in den Häusern optimieren. Genannt seien digitale Akquisitionssysteme (digitales Röntgen, CT, DSA) sowie im Besonderen Krankenhausinformations-(KIS), Radiologieinformations-( RIS) und insbesondere Bildarchivierungs- und -verteilungssysteme (PACS) als krankenhausweite und managementgetriebene IT-Lösungen.

Neben diesen Entwicklungen ist mit der Einführung der Mehrzeilen-Computertomographie eine weitere Datenexplosion erfolgt. Kalkuliert werden kann eine Verzehnfachung der Bilddatenmenge. Weitere klinische Entwicklungen, wie Kardio-CT oder Ganzkörper-MR, unterstreichen diesen Trend. Effektive Datenmanagement- und -archivierungskonzepte sind nötig. Beispielhaft sei erwähnt, dass in unserem Hause ausschließlich befundrelevante Bilddaten im digitalen (Sofort-) Archiv (Cache-/RAID-Technologie) vorgehalten werden. Parallel dazu betreiben wir derzeit ein lokales Langzeitarchiv. Dies ergibt sich aus folgenden zwei Anforderungsszenarien:
  1. Vorhaltung von Bilddaten für die aktuelle klinische Betreuung der Patienten. (Sofortarchiv)
  2. Langzeitarchivierung für Bilddatenvergleiche gemäß RöV und zur Sicherung juristischer Vorgaben
Der Gesetz- und Verordnungsgeber schreibt 10 Jahre (RöV) bzw. nach Bürgerlichem Gesetzbuch bis zu 30 Jahren Archivierungspflicht vor. Nur unter Berücksichtigung dieser Vorgaben sind beispielsweise Haftpfl ichtverfahren positiv zu begleiten (Dokumentationspfl icht). Dem stehen bekanntermaßen erhebliche technische Akzelerationen der digitalen Archivsysteme (Worm-Medien, DLT- oder LOT-Bänder, Festplattenspeicher, holografi sche Speicher etc.) gegenüber. Teilweise konträre Einfl ussfaktoren, wie Speichermenge, Verfügbarkeit, Verfallsdaten, Kosten etc. sind zueinander nur schwer zu optimieren und für den klinisch tätigen Entscheidungsträger nicht überschaubar. Hieraus ergibt sich ein wesentlicher Handlungsdruck, Archivkapazitäten durch zentrale Lösungsanbieter bereitstellen zu lassen (ASP 2 -Konzept). Die politisch gewollte Zunahme vernetzter Gesundheitsstrukturen in Deutschland ist ebenfalls durch einen hohen Datenkommunikationsbedarf gekennzeichnet. Patienten werden in kurzen Zeitfolgen durch unterschiedliche Leistungserbringer betreut. Dieser Informationsbedarf kann hinsichtlich der Datenmengen und unter Wahrung der sehr kurzen Liege- bzw. Behandlungszeiten effektiv nur noch durch digitale Kommunikationsmedien (Telemedizin) befriedigt werden...

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Titel:
DACS – Zentrale Krankenhausdatenarchivierung und -kommunikation – Ein ASP-Konzept
Artikel ist erschienen in:
Telemedizinführer Deutschland, Ausgabe 2006
Kontakt/Autor(en):Dr. med. Rainer Braunschweig
Berufsgenossenschaftliche
Kliniken Bergmannstrost
Merseburgerstr. 165
06112 Halle/Saale
Tel.: 0345-1326464
Rainer.braunschweig@
bergmannstrost.com
Seitenzahl:
 3
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Dateityp/ -größe: PDF /  394kB 
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