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Deutschlands unfassendstes Werk zum Thema Telemedizin, E-Health und Telematik im Gesundheitswesen

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epnet – Eppendorfer Patienten Netzwerk PDF E-Mail

epnet – Eppendorfer Patienten Netzwerk

Das elektronische Patientenportal des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf

Stefan Neumann, Monika Kahnert, Wolfgang Gleiniger, Thies Ohlen, Peter Gocke

Einleitung

Das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf bietet seinen Patienten als Serviceverbesserung und zur stärkeren Einbeziehung in den Behandlungsprozess den elektronischen Zugriff auf Behand-lungsdaten über das Eppendorfer Patien-ten Netzwerk epnet an. Die Daten können weltweit und jederzeit über das Internet von den Patienten oder einer Person ihres Vertrauens abgerufen werden. Rahmenbedingungen Eine übergreifende Zielrichtung der Gesundheitspolitik der Bundesrepublik ist die stärkere Partizipation der Patienten an der Behandlung. Ein besser informierter Patient,

  • der Zugang über das Internet zu aktu-ellsten Beschreibungen und Behand-lungsempfehlungen seiner Krankheit hat,
  • dem es möglich ist, auf seine lebenslang geführte elektronische Gesundheitsak-te zuzugreifen und nach seinem Willen konsultierten Behandelnden Einblick zu gewähren,

soll in die Lage versetzt werden, als emanzipierter Partner die Qualität (und die Kosten) seiner Behandlung mitzubestimmen. „Ich bin überzeugt, dass die Qualität der Behandlung und die Patientensicherheit dort gestärkt werden, wo die mündige Patientin oder der mündige Patient dem Arzt auf gleicher Augenhöhe gegenübersteht. Deshalb wollen wir unabhängige Beratung und objektive Informationen sichern und die Patientinnen und Patienten in allen Bereichen des Gesundheitswesens beteiligen“, betonte die Beauftragte der Bundesregierung für die Belange der Patientinnen und Patienten, Frau Helga Kühn-Mengel, anlässlich der Tagung „Gemeinsam entscheiden – neue Anstöße zur Förderung der Patientenbeteiligung“ in Berlin 1 . Daneben sollen die im deutschen Gesundheitswesen eingeleiteten Strukturveränderungen zur stärkeren Integration des ambulanten und stationären Sektors führen. Damit gehen weitgehende, neue Anforderung an die Informationsverarbeitung bzw. die (elektronische) Kommunikationsfähigkeit einher. Die bisherigen Inseln, die die Informationen verarbeitenden Systeme der Einrichtungen im Gesundheitswesen bildeten, werden zukünftig in ein komplexes Kommunikationsnetz unterschiedlichster Leistungsbeziehungen zu stellen sein. Die für die Informationsverarbeitung eines Krankenhauses entstehenden Implikationen beschränken sich nicht auf eine Öffnung nach außen, sondern haben weit reichende Konsequenzen für die innere Architektur der IT der Krankenhäuser.

Anforderungen

Mit Blick auf eine aufwands und qualitätsorientierte Sektoren übergreifende Integration perspektivisch aller medizinischen Sektoren gewinnt eine überall zugreifbare und von allen Beteiligten Heilberufl ern sowie in Teilen auch vom Patienten selbst fortgeschriebene Patientenakte weit reichende Bedeutung.“ So nachzulesen in der von den Frauenhofer-Instituten im März vorgelegten Telematik-Lösungsarchitektur. Auf diese Aufgabenstellung versucht das hier vorgestellten Vorhaben eine Antwort zu geben. Allen an der Behandlung Beteiligten – einschließlich des Patienten – sollen soweit erforderlich (Zweckbindung) und mit Einwilligung des Patienten unabhängig von Zeit und Ort die im Rahmen einer zurückliegenden oder aktuellen Behandlung eines Patienten erfassten und gespeicherten Informationen zur Verfügung stehen. Der Informationsaustausch mit kooperierenden Partnern entlang der Behandlungskette wird intensiver und zeitnäher erfolgen können. Die Voraussetzungen dafür sind einerseits die Verfügbarkeit von Informationsobjekten, die unter Anwendung geeigneter Zugriffsregelungen qualifi ziert, gespeichert, ausgetauscht und in fast beliebiger Umgebung präsentiert werden können und andererseits sichere Kommunikationsverbindungen zwischen den an der Behandlung Beteiligten. Der Patient soll umfassend und zeitnah Zugriff auf seine Patientendaten erhalten. Er soll dies nach Möglichkeit während und nach der Behandlung, entweder für sich alleine können oder aber, um einer Person seines Vertrauens Zugang zu ermöglichen. Das heißt, der Zugriff muss aus einem üblichen Internetkontext (zum Beispiel von zu Hause, von einer Arztpraxis oder aus einem Internetcafe) aus einer mehr oder weniger vertrauenswürdigen Umgebung heraus, weitgehend voraussetzungsfrei und gleichwohl gesichert möglich sein...

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Titel:
epnet – Eppendorfer Patienten Netzwerk
Das elektronische Patientenportal des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf
Artikel ist erschienen in:
Telemedizinführer Deutschland, Ausgabe 2006
Kontakt/Autor(en):Dr. med. Stefan Neumann
Universitätsklinikum
Hamburg-Eppendorf
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Informationstechnologie
Martinistrasse 52
20246 Hamburg
Tel.: 0 40/ 4 28 03- 94 01
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www.epnet.de
Seitenzahl:
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Dateityp/ -größe: PDF /  1343 kB 
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