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Deutschlands unfassendstes Werk zum Thema Telemedizin, E-Health und Telematik im Gesundheitswesen

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Gesundheitstresor® Integrationsframework und Open-Source-Toolbox PDF E-Mail

Gesundheitstresor®

Integrationsframework und Open-Source-Toolbox für sichere medizinische Anwendungen im vernetzen Gesundheitswesen insbesondere für Mehrwertdienste und Anwendung im Rahmen der zukünftigen Telematikplattform


Claus Köster, Gi Gesundheitsinformatik GmbH


Einleitung

Ursprung der Gesundheitsinformatik und Innovationsmotor für gesicherte Anwendungen im Medizinischen Datenmanagement

Aus dem Gesundheitsnetz Rhein-Neckar-Dreieck und in konsequenter Weiterentwicklung des Projekts Gesundheitsforum Rheinland-Pfalz, einem Gewinner des Multimedia-Wettbewerbs des Landes im Jahre 1999, wurde ein medizinisches Datenmanagement für integrierte und interdisziplinäre Versorgungsmodelle aufgebaut. Dazu hatte sich der heutige Geschäftsführer der Gi Gesundheitsinformatik GmbH, Dr. med. Claus Köster (Arzt, Medizinische Informatik) als Arzt mit dem Zusatz medizinische Informatik niedergelassen und kooperiert im Verbund mit etablierten Hochsicherheitsrechenzentren. Somit wird der sichere Systembetrieb über die Gesundheitsinformatik GmbH gewährleistet.

Durch die Kombination von ärztlicher Kompetenz, Medizinischer Informatik und den Erfahrungen spezialisierter Rechenzentren wurde mit dem Einsatz medizinischer Datenmanagementsysteme eine optimale Basis für Speicherung, Übermittlung und Verarbeitung von Patientendaten geschaffen. Das ärztliche Datenmanagement ist für Teilkomponenten der interdisziplinären und interinstitutionellen Zusammenarbeit und Archivierung von Patientendaten erforderlich. Ärztliches Datenmanagement und technische Kompetenz sind Garant für den Schutz personenbezogener medizinischer Daten sowie die Gewähr der ärztlichen Schweigepflicht. Damit können Gesundheitseinrichtungen, Krankenhäuser oder Gesundheitsnetze Anwendungen, wie z. B. den elektronischen Arztbrief, die elektronische Krankenakte und interdisziplinäre Archive betreiben.

Die medizinischen Datenmanagementsysteme machen mit Teilkomponenten den Aufbau und Betrieb von Datenbanken mit Patientendaten und die Integration in medizinische Anwendungen möglich. So zum Beispiel Teilbereiche für den Aufbau eines Patienteninformationsdienstes und Anwendung von Tools zur Unterstützung der Prävention und Behandlung.

Damit wurde die ärztliche Einrichtung im Verbund mit Rechenzentrumskompetenzen eine ideale Mittlerkomponente zum laufenden medizinischen Betrieb der Kliniken oder medizinischer Institutionen auf der einen Seite und den Managementeinheiten und Service-Unternehmen/ Bereiche auf der anderen Seite. Die Unternehmung konnte Werkzeuge und Lösungen für das medizinische und ärztliche Datenmanagement zwischen den verschiedenen medizinischen Einheiten generieren. Hierbei sind die medizinischen Anwendungsserver in gesicherten Rechenzentren installiert.

In einer Umfrage unter niedergelassenen Ärzten, Apothekern und weiteren Teilnehmern im Gesundheitswesen trat deutlich zutage, dass unter allen ein großes Interesse an sicherem Datentransport und sicherer Datenspeicherung gerade von Patientendaten besteht. Insbesondere bestehen z. T. Aufbewahrungszeiten für erhobene und verarbeitete Daten von 30 Jahren und mehr. Dies war der Ursprung zur Realisierung des Frameworks „Gesundheitstresor“ und das Dienstleistungsportfolio der Gi Gesundheitsinformatik GmbH.


Problematik

Das deutsche Gesundheitssystem steht aufgrund der ständigen Weiterentwicklung von Diagnostik und Therapie, der demographischen Veränderungen und der gestiegenen Qualitätsansprüche vor großen Herausforderungen. Diese werden zusätzlich durch die begrenzten finanziellen Mittel und durch ständig erweiterte Möglichkeiten und damit steigende Kosten erschwert. Die vorhandenen und begrenzten Ressourcen zwingen zu einer verbesserten Koordination und Kooperation im Gesundheitswesen, insbesondere durch eine Optimierung der medizinischen Versorgungsketten.

In der täglichen Praxis wird die rechtzeitige Verfügbarkeit der benötigten Informationen (z. B. Arzt- und Überleitungsbriefe) und die Erreichbarkeit von Ärzten häufig nicht zufrieden stellend sichergestellt. Zum Beispiel erreichen Arztbriefe den weiterbehandelnden Arzt erst nach Wochen oder der Operateur ist für Fragen des niedergelassenen Kollegen nicht erreichbar. Befunde, OP-Berichte oder Akten sind häufig im Notfall nicht vorhanden. Im Sinne der Behandlungsqualität bedarf dieser Punkt einer Verbesserung.

Sektorenübergreifende Behandlungsabläufe bedürfen einer Optimierung. Dazu gehören auch die Verkürzung der stationären Aufenthalte und der ambulanten Behandlungszeiten. Hierzu kann eine sinnvoll verzahnte Informationslogistik und eine rechnerunterstützte medizinische Datenübermittlung beitragen. Zur Durchführung zielgerichteter Behandlungen gehören auch eine Vermeidung von Doppeluntersuchungen, Hinweise zur Medikation oder zu medizinischen Sachverhalten, die der Patient nicht ohne weiteres als Laie wiedergeben kann.

Die integrierte Versorgung von Patienten wird durch die bestehende Informationstechnologie noch nicht befriedigend unterstützt. In den einzelnen Sektoren, dem stationären, rehabilitativen und ambulanten Bereich, gibt es Unzulänglichkeiten bei der Informationsversorgung, wie Inkompatibilitäten und Grenzen zwischen den Softwaresystemen. Die vorhandenen Informationssysteme können zur Zeit nicht flächendeckend und interoperabel für die integrierte Versorgung eingesetzt werden. Die Informationssysteme im Gesundheitswesen greifen bei der Abbildung von Behandlungsprozessen sowie bei der Übermittlung von Informationen noch nicht nahtlos ineinander. Eine Rechnerunterstützung bei einer institutionsübergreifenden Behandlung eines Patienten ist heute so gut wie nicht realisiert.

Der Aufbau von sektorenübergreifenden digitalen Patientenakten bietet eine gute Grundlage für die möglichst schnelle Einführung einer elektronischen Gesundheitskarte. Im Umkehrschritt bietet auch die Einführung der Gesundheitskarte eine technische Basis für die Anwendung der elektronischen Patientenakte insbesondere zur Patientenidentifikation. Diese soll zum Jahre 2006 eingeführt werden. Nach dem geplanten Gesetz zur Modernisierung des Gesundheitssystems (GMG) hat die elektronische Gesundheitskarte die Bereitstellung und Nutzung von Befunden, Diagnosen, Therapieempfehlungen sowie Behandlungsberichte in elektronischer und maschinell verwertbarer Form für eine einrichtungsübergreifende, fallbezogene Kooperation (z. B. elektronischer Arztbrief ) zu unterstützen. Ferner soll sie die Bereitstellung und Nutzung von weiteren durch den Versicherten selbst zu Verfügung gestellten Daten unterstützen. ...

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Titel:
Gesundheitstresor® Integrationsframework und Open-Source-Toolbox für sichere medizinische Anwendungen im vernetzen Gesundheitswesen insbesondere für Mehrwertdienste und Anwendung im Rahmen der zukünftigen Telematikplattform
Artikel ist erschienen in:
Telemedizinführer Deutschland, Ausgabe 2006
Kontakt/Autor(en):Claus Köster, Gi Gesundheitsinformatik GmbH
Seitenzahl:
10
Sonstiges:

9 Abb.

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